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Das Zytolabor wird jährlich...

Infos für Patientinnen

Als Patientin interessieren Sie sich für unsere Leistungen im Laborbereich. Das ist gut - und das ist wichtig. Denn gerade im Bereich Krebsvorsorge und Krebsdiagnose können anhand der Zytologie, d.h. anhand der Laboranalysen von Gewebe oder Körperflüssigkeit, viele Erkenntnisse über Ihren Gesundheitszustand gewonnen werden. Die wichtigsten stellen wir Ihnen hier kurz vor:

HPV und Gebärmutterhalskrebs

Gebärmutterhalskrebs wird durch das "humane Papillomvirus" (HPV) verursacht, der durch Geschlechtsverkehr übertragen wird. Schätzungsweise 25 % aller Frauen unter 30 sind davon betroffen. Von diesem Virus gibt es 155 Typen, die das Krankheitsrisiko unterschiedlich erhöhen können.

Um das Risiko für eine Krebserkrankung besser abschätzen zu können, ist es daher wichtig zu wissen, um welchen Virus-Typ es sich handelt. Hierfür werden die Zellen von einem Abstrich aufbereitet und anschließend die DNA (die Erbgutinformationen des Virus) mit dem HPV-Test analysiert (daher wird der Test manchmal auch HPV-DNA-Test genannt). Allerdings wird der Test von den gesetzlichen Krankenkassen nur übernommen, wenn bereits Zellveränderungen eingetreten sind. Ihr behandelnder Arzt oder Ihre Ärztin, welche(r) die Laborproben bei uns einreicht, kann Sie ausführlicher dazu beraten.

Urinzytologie

Neben einer Krebserkrankung der Geschlechtsorgane kann auch in den harnableitenden Organen (wie Nierenbecken, Harnleiter, Harnblase oder Harnröhre) bösartiges Wachstum entstehen. Wiederkehrende Entzündungen der Harnblase, Inkontinenz, unkontrollierbarer Harnabgang beispielsweise beim Husten, Lachen oder Treppensteigen können unter Umständen erste Anzeichen dafür sein.

Ein einfacher Urin-Test sorgt in dieser Frage für Sicherheit. Mit dem Urin-Test werden nicht nur Krebszellen, sondern auch Pilzinfektionen entdeckt. Der Test ist damit gleich zweifach hilfreich. Weitere Einzelheiten nennt Ihnen Ihr behandelnder Arzt oder Ihre Ärztin, der/die bei uns die Laborproben einreicht.

DNA-Zytometrie

Bei der computergestützten DNA-Zytometrie-Messung werden die Chromosomen (die Genträger mit den Erbgutinformationen) im Zellkern untersucht. Die Abweichung der Chromosomen gibt Rückschlüsse auf die Bösartigkeit eines Tumors.

Für die Messung wird ein Abstrich von Körperzellen oder eine Gewebeprobe präpariert und eingefärbt und anschließend im Mikroskop die Dichte und Größe der Zellkerne untersucht.

Dünnschicht-Zytologie

Anders als bei der traditionellen Zytologie, wo Laborproben lediglich eingefärbt und dann unter dem Mikroskop betrachtet wurden, erhalten wir die Ergebnisse mit Hilfe der Dünnschicht-Zytologie. Hierbei werden die Laborproben durch ein spezielles Verfahren so aufbereitet, dass sich die präparierten Zellen unter dem Mikroskop sehr viel klarer und eindeutiger zeigen. Zellveränderungen werden besser erkannt und das Ergebnis ist sicherer als bei der herkömmlichen Methode.

Haben Sie weitere Fragen? Ihr Arzt oder Ihre Ärztin, der/die Ihre Laborproben bei uns eingereicht hat, steht Ihnen sicherlich gern zur Verfügung.