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Wozu gibt es einen HPV-Test?

Eine Krebserkrankung des Gebärmutterhalses wird durch eine Virusinfektion verursacht, genauer gesagt durch das "humane Papillomvirus" (HPV). Von diesem Virus gibt es 155 Stämme. Diese werden unterteilt in verschiedene Typen, die ein unterschiedlich hohes Risiko darstellen. Insgesamt gibt es 13 Hochrisiko-Typen, die anderen Stämme stellen nur ein geringes oder gar kein Risiko für eine Krebserkrankung dar.

Die HPV-Viren werden zumeist durch Hautkontakt beim Geschlechtsverkehr übertragen und sind inzwischen sehr weit verbreitet: schätzungsweise 25 % der Frauen unter 30 Jahren sind betroffen und untersucht man die Partner, so sind von diesen 70 % infiziert und können ihrerseits ebenfalls Überträger sein.

Daher ist es bei dieser Virus-Infektion wichtig herauszufinden, um welchen Virus-Typ es sich handelt, um das Risiko für eine Krebserkrankung besser abschätzen zu können.

Mit dem HPV-Test wird anhand der DNA (deshalb heißt es manchmal auch HPV-DNA-Test) der Virus-Typ bestimmt. Dieser Test wird allerdings nur bei bereits eingetretenen Zellveränderungen von den Krankenkassen übernommen. Alle anderen gesetzlich versicherten Patientinnen können jederzeit den Test als Selbstzahler-Leistung machen lassen. Frauen mit häufig wechselnden Partnern, die sich wegen eines Infekts unsicher sind, sollten diesen Test regelmäßig durchführen lassen, um mehr Sicherheit über das Risiko zu haben.